Todesfallvorsorge heißt mehr als nur Sterbegeldversicherung

 

Das Thema „Tod“ stellt in unserer Gesellschaft zwar kein Tabuthema dar, der Umgang damit fällt aber immer noch sehr verhalten aus, es wird mehr oder weniger „totgeschwiegen“. Es ist nachvollziehbar, niemand möchte sich unbedingt mit seinem eigenen Ableben beschäftigen. Dabei kann es allerdings durchaus sinnvoll sein, einige Dinge noch zu Lebzeiten und frühzeitig zu klären oder zu regeln. Im Fall des Todes eines Angehörigen sind die meisten Menschen zunächst wie paralysiert, vor allem, wenn der Todesfall unerwartet eintrat. Es kann nicht falsch sein, durch entsprechende Vorsorge die Hinterbliebenen zumindest in administrativen Belangen zu entlasten. Davon abgesehen, kann eine finanzielle Vorsorge auch nicht schaden.

Sterbegeld – keine Leistung mehr von den Ersatzkassen

Zahlten die Ersatzkassen in früheren Jahren noch Sterbegelder, so wurde diese Leistung ersatzlos gestrichen. Auch wenn die Summe von 525 Euro für den Hauptversicherten und 262,50 Euro für mitversicherte Angehörige nicht gerade großzügig bemessen war, war es ein Zuschuss. Eine Beerdigung schlägt schnell mit 5.000 Euro und mehr zu Buche. Gemäß Gesetz sind die Angehörigen verpflichtet, unabhängig von der Beteiligung am Erbe, für die Beisetzung aufzukommen. Neben dem persönlichen Verlust durch den Tod eines Angehörigen kommt nun im Zweifelsfall noch die finanzielle Belastung für die Beisetzung dazu. Dies zu vermeiden, kostet nicht die Welt, wie beispielsweise die Erfahrungen mit HUK24 zeigen. Es geht bei einer soliden Todesfallvorsorge aber nicht nur um die finanzielle Entlastung der Familie.

Testamente bewahren vor Streitigkeiten

Bei Geld hört bekanntermaßen die Freundschaft auf. In der Familie kann ein Nachlass ebenfalls einen Keil zwischen die Angehörigen treiben. Mit einem klaren Testament, notariell beglaubigt, vermeidet der Erblasser, dass es Streit und mögliche Fehlinterpretationen hinsichtlich seines letzten Willens geben könnte. Auch wenn der eine oder andere vielleicht mit dem Ergebnis unzufrieden sein könnte, gibt es zumindest keinen Anlass zu Streit unter den Erben.

Eine Patientenverfügung kann ebenfalls extrem hilfreich sein. Wer zu Zeiten klaren Verstandes schriftlich regelt, wie zu verfahren ist, wenn es beispielsweise darum geht, lebenserhaltende Maßnahmen aufrechtzuerhalten oder abzuschalten, nimmt seinen Angehörigen eine große Last von den Schultern. Niemand möchte gerne über „ja“ oder „nein“ in diesem Fall entscheiden müssen.

Ein weiterer Bestandteil der Todesfallvorsorge ist eine klare Ordnung in den Dokumenten. Depots, Konten, Versicherungen etc. sollten genau gelistet sein, damit die Hinterbliebenen keine großen Suchaktionen starten müssen, sondern sofort Zugriff auf alle relevanten Daten haben. Dies kann auch Passwörter für onlinebasierte Dinge betreffen. Wer seinen Angehörigen gegenüber verantwortungsbewusst handeln möchte, aber nicht weiß wie, findet zum Thema „Todesfallvorsorge“ umfassende Informationen im Web.

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