Für wen jetzt ein Immobilienverkauf lohnt

  • slide image 1 Für wen jetzt ein Immobilienverkauf lohnt
 

Der Hype um Häuser und Wohnungen hält unvermindert an und ist Gegenstand zahlreicher Analysen und Betrachtungen. Grundsätzlich streben vor allem aufgrund der Zinslage viele Anleger zu Immobilien. Auf der anderen Seite bedeutet das aber auch, dass zahlreiche Immobilienbesitzer nun vor der Entscheidung stehen: verkaufen oder nicht? Wir haben abgewogen, wann ein Immobilienverkauf derzeit wirklich lohnt.

Der Markt bestimmt das Geschäft 

„Die Marktlage ist natürlich der erste und wichtigste Faktor bei der Bewertung der Verkaufssituation für eine Immobilie.“ wissen auch die Experten der MÄHREN AG, einer der bedeutendsten Immobilienfirmen in Deutschland. Momentan ist die Lage grundsätzlich günstig. Viele Bürger nehmen aufgrund der niedrigen Zinsen Kredite auf oder beteiligen sich bei Crowdinvest-Unternehmungen, um Immobilien zu kaufen oder zu realisieren. Der Markt ist entsprechend offen für neue Objekte und ein Käufer findet sich derzeit in guten und mittleren Lagen fast immer. Lediglich bei Immobilien in Gebieten, die eben nicht so boomen, wird es schwer mit einem Verkauf mit Gewinn. Das ist auch das Problem am derzeitigen Trend. Die Top-Lagen in den Großstädten werden immer teurer und begehrter. Folglich stürzen sich Investoren vor allem auf Immobilien dort. In der Peripherie oder auf dem Land werden den Eigentümern die Häuser allerdings nicht aus der Hand gerissen.

Auch die Saison spielt eine Rolle

Obwohl sich ein Immobilienverkauf in der Regel über mehrere Monate hinzieht, erkennt man oft durchaus ein saisonales Schema. So finden sich in den Sommermonaten, wenn viele im Urlaub sind, weniger Interessenten. Auch die Weihnachtszeit gilt nicht gerade als die Zeit, an denen wichtige Immobiliengeschäfte initiiert werden. Für das Exposé ist der Sommer hingegen der beste Moment. In der Frühlingssonne erscheint jedes Objekt besonders begehrlich. Wer an Familien verkauft, sollte auch bedenken, dass diese gern in den Ferien umziehen, damit die Kinder die Schule nicht mitten im Schuljahr wechseln müssen.

Verkauf wegen persönlicher Umstände

Auch wenn die Marktsituation mit Abstand der wichtigste Grund für den Verkauf eines Hauses ist, so können andere persönliche Gründe auch ausschlaggebend sein. Wer zum Beispiel wegen eines neuen Jobs umziehen oder gar auswandern will, der verzichtet womöglich eher auf etwas Gewinn beim Verkauf, als seine Zukunftspläne zu gefährden. Viele Immobilienbesitzer verkaufen auch einfach aus finanzieller Not. Wenn Schulden oder Pfändungen drohen, spielt die Gewinnmaximierung nur eine untergeordnete Rolle. Ähnliches gilt für Besitzer, die aus gesundheitlichen Gründen verkaufen müssen. Persönliche Gründe können also ein legitimer Grund sein, auch wenn die Marktsituation vielleicht gegen einen Verkauf spricht. 

Vorsicht bei Hypotheken

Der Markt stimmt, die Lage ist top, die Käufer stehen Schlange. Alles gut also? Sofort verkaufen? An sich lautet die Antwort ja, aber es gibt eine Kleinigkeit, die einem die gute Ausgangslage vermiesen kann, nämlich die sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Ist die Immobilie nämlich noch mit einer Hypothek belastet und will der Besitzer diesen Kredit wegen des Verkaufs vorzeitig kündigen, kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen, da ihr Zinserträge verlorengehen. Ob und inwieweit so eine Entschädigung fällig ist, wird durch den Kreditvertrag bestimmt. Viele Banken lassen gern mit sich reden, wenn es einen neuen Kreditvertrag für ein neues Objekt gibt oder wenn der Käufer die alte Hypothek übernimmt. Dann wird oft auf die Entschädigung verzichtet.

Steuertipps beim Hausverkauf

Es wäre ja kein gutes Geschäft, wenn nicht auch Vater Staat noch einmal seine Hand aufhalten würde. Er tut das vor allem dann, wenn die Spekulationsfrist von 10 Jahren noch nicht abgelaufen ist. Manchmal kann es also lohnen, noch ein wenig mit dem Verkauf zu warten. Die Frist ist allerdings unerheblich, wenn man das Objekt im Jahr des Verkaufs sowie in den beiden Jahren zuvor selbst bewohnt hat. Das gilt auch dann, wenn nur die eigenen Kinder dort wohnten, solange sie noch bezugsberechtigt für Kindergeld sind. Wer sein Eigenheim veräußert, muss in der Regel keine Steuern zahlen, sondern darf sich über den vollen und bei der derzeitigen Lage hoffentlich stattlichen Gewinn freuen.



Aus unserem Blog



Wünschen Sie ein unverbindliches Angebot oder eine kostenfreie Beratung? Tel. 0151 - 41 20 73 84
Zum Kontaktformular
Firmenportal Berlin